Impressum: Witti Tanksanierung, Walter Witti, Höhfeld 1, 97711 Maßbach, Tel. 09735-828840, Tel. 0151 2180 5450, witti-tank@t-online.de, St.-Nr. 205/289/20137, Einzelkaufmann

 

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witti tanksanierung

 

 

 

Über das Entfernen nachträglich

und laienhaft eingebrachter

Innenbeschichtungen aus

Motorradtanks ...

 

 

 

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Nachträglich und laienhaft mit einer Innenbeschichtung versehene PKW- und Motorradtanks nehme ich zur Innensanierung wegen der hohen zeit- und kostenbehafteten Problematik bei deren Entfernung nur nach vorheriger, ausführlicher Rücksprache mit meinem Kunden, dem Hinweis auf entstehende Mehrkosten und Begutachtung des jeweiligen Tanks an.

 

Dies gilt selbstverständlich nicht für die älteren, originalen Werksbeschichtungen z.B. von BMW, Simson oder Anderen, die sich im Zuge meiner Innensanierung - zwar mit Mehrkosten - aber i.d.R. Rückstandsfrei entfernen lassen.

 

Ich freue ich mich auf Ihre Anfragen und ein Gespräch zu dieser Problematik und nehme einen solchen Auftrag (nur Motorradtank) ausschließlich zu meinen zeitlichen Bedingungen an, um neue Entlackungsmittel und überdachte Arbeitsverfahren bei der Entfernung solcher Innenbeschichtungen - vielleicht gerade aus Ihrem Tank - zu erproben.

 

Wegen des hohen Risikos für meine Gesundheit beim Umgang mit den diversen Entlackungsmitteln, der Kostenproblematik bei deren Entsorgung und des betriebswirtschtlichen Aufwandes unterhalte ich in meiner Werkstatt auch nur eine Entlackungsstation, auf der ich über eine Einwirkzeit von Wochen maximal 2 Motorradtanks gleichzeitig bearbeiten kann. Die Tanks werden i.d.R. in der Reihenfolge Ihres Eingangs bearbeitet, was schon mal zu Wartezeiten von Monaten führen kann.

 

Aber ich kann meinem Kunden vor- und auch während der Bearbeitung eines bereits nachträglich, oft auch laienhaft Beschichteten Motorradtanks z.B. keine für ihn und mich verlässliche Aussage zu einem Fertigstellungstermin meiner Arbeiten nennen, weil ich mich auf die Aussagen mancher Kunden im Bezug auf das, was sie mir in ihrem Tank befindlich schildern, i.d.R. nicht verlassen kann.

Ein Beispiel:

Ob Angaben wie rote Rostschutzfarbe, roter Heizkörperlack, rote Epoxydharzbeschichtung ein- oder zweikomponentig, ob spezielle, am Markt erhältliche, z.T. hoch chemikalienbeständige, rote Tankinnenbeschichtungen einschlägiger Tanksanierungsfirmen oder Hersteller, oder die originalen, roten Werksbeschichtungen früherer Jahre von BMW:

All diese Produkte sehen in einem Tank nach einiger Zeit unter Kraftstoffeinwirkung zunächst gleich oder ähnlich aus.

 

Deren Entfernbarkeit aus einem Motorradtank ist aber entscheidend von der jeweiligen chemischen Zusammensetzung, der jeweils eingebrachten Schichtstärke, der schon im Tank zurückliegenden Zeitspanne unter Kraftstoffeinwirkung und entscheidend von der Anatomie des jeweiligen Tankes abhängig.

Ein Schluss auf das jeweilige, als Innenbeschichtung in solchen Tanks eingebrachte Produkt kann erst
nach ausführlicher Behandlung mit entsprechenden Entlackungsmitteln und deren Wirkung gezogen
werden. Erschwerend sei noch erwähnt, dass die Hersteller dieser Produkte deren chemische
Zusammensetzung alle paar Jahre verändern.

 

Ein Beispiel:

Entlackungsmittel, die z.B. in einem Tank einer BMW R80 bis zu einem bestimmten Baujahr auf die originale Innenbeschichtung wirken, zeigten sich in einem Tank einer BMW R80 ab einem bestimmten, späteren Baujahr nahezu wirkungslos.

Diese Beschichtungen sind mit den z.Zt. am Markt erhältlichen Entlackungsmitteln in einem angemessenen Zeitraum oft nicht zu durchdringen. Die Oberflächen werden immer nur wenige 10tel Millimeter angelöst, die dann im Naßgleitschleifverfahren abgeschliffen werden können. Je nach eingebrachter Schichtstärke müssen diese Vorgänge entsprechend oft, unter für mich hohem Zeit- und Kostenaufwand, wiederholt werden.

 

Selbst professionelle Entlackungsunternehmen, an die ich in Absprache mit meinem jeweiligen Kunden früher derart beschichtete Tanks versuchsweise zur Entlackung eingesandt habe, konnten diese Beschichtungen nicht Restlos aus dem Tankinneren entfernen. Noch im Tank verbliebene, fest anhaftende Reste solcher Innenbeschichtungen mussten von mir dann noch nachbearbeitet und - wenn möglich -  z.T manuell entfernt werden. Zudem wird der Tank dort jeweils unter Verlust der Außenlackierung in entsprechenden Laugen - und Säurebädern behandelt.

Noch vor ein paar Jahren war diese Problematik fast unbekannt. Erst mit dem Verbot bestimmter
Substanzen wie z.B. erbgutschädigenden Weichmachern in Entlackungsmitteln durch unsere Gesetzgebung wurde diese Thematik akut.

Zum Vergleich:

Eine originale, beschädigte Werksbeschichtung z.B. in einem BMW R80 Tank, handelsübliche, im Baumarkt erhältliche Rostschutzfarbe, oder Heizkörperlack o.Ä. sind bereits nach einem Entlackungs- und Schleifvorgang inklusive evtl. vorher vorhandener Korrosionspickel und diversen Ablagerungen i.d.R. ohne Mehrkosten Rückstandsfrei entfernt und der Tank ist im Inneren wieder metallisch blank. Die komplette Innensanierung incl. Einbringen einer korrosionshemmenden Konversionsschicht ist in einem solchen Tank in wenigen Tagen abgeschlossen.

Bei der Bearbeitung solcher Tanks entsteht mir ein erheblicher Zeit- und Kostenaufwand, den ich meinem Kunden nicht plausibel und voll in Rechnung stellen kann. Ich behandle diese Arbeiten immer noch als persönliche Herausforderung und berechne für das Entlacken und Entfernen solcher Innenbeschichtungen lediglich aufwandsabhängige, pauschale Mehrkosten von Euro 50,00 bis Euro 70,00 für z.B. einen Motorradtank.


Ich erlaube mir deshalb, solche Motorradtanks - wenn ich sie zur Innensanierung annehme - im Sinne eines zufriedenstellenden Arbeitsergebnisses über einen längeren Zeitraum - oft über Monate hinweg - zu meinen Bedingungen zu bearbeiten.

 

Insbesondere mit peinlicher Rücksicht auf die Unversehrtheit des Tanks und seiner Außenlackierung arbeite ich dabei in Ruhe, meist außerhalb meines üblichen, hektischen Tagesgeschäfts. Sicher kann man sich vorstellen, was auch nur ein Tropfen eines aggressiven Entlackungsmittels auf der Außenlackierung eines Tankes anrichten kann ... .

 

Bisher habe ich bei meinen Arbeiten zur Entfernung solcher Innenbeschichtung nie einen Tank beschädigt. Dennoch übernehme ich beim Umgang mit Entlackungsmitteln ausdrücklich keine Haftung für während solcher Bearbeitung entstandener Schäden am Tank und der Lackierung.

Wie lange die Bearbeitung eines derart beschichteten Tanks dauert, steht also bei Auftragsvergabe oder Auftragsannahme nicht fest.
 


Die Bearbeitungsdauer ist aber meinen Kunden bisher nie wichtig gewesen. Auch wenn sie schon mal

Monate in Anspruch nahm. Sie waren bisher immer froh, dass ich mich ihrer Tanks überhaupt angenommen- und die teilweise verunglückten, beschädigten oder mit Schichtstärken von z.T. bis zu 30 mm (!) am Tankboden ausgehärteten Innenbeschichtungen mit gutem Erfolg wieder Restlos entfernt habe.

 

 

 

 

Witti Tanksanierung

Walter Witti

 

 

 

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