Witti Tanksanierung

Innensanierung von PKW- und Motorradtanks
image

Walter Witti Tanksanierung, Schweinfurter Strasse 26, D-97517 Rannungen,
Tel.: 0151 2180 5450, mail: witti-tank@t-online.de
Geschäftsführer: Walter Witti, Einzelkaufmann, St-ID: 73 084 569 116, USt-ID: DE241544778
Kernarbeitszeit: 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Letzte Aktualisierung: Juli 2021



 

Ich bin seit 2008 auf die Innensanierung gängiger PKW- und Motorrad- Tankbehälter aus Eisen- und Stahlwerksoffen fast jeder Bauform spezialisiert.

 

 

 

Ich arbeite u.A. für namhafte Restaurationsbetriebe, Motorrad- und KFZ- Werkstätten und natürlich für private Hobbyschrauber und engagierte Liebhaber und Eigner alter Motorräder und Autos.

Reparaturen wie das bearbeiten von Dellen, Schweissen, Löten und Verzinnen an Tankbehältern führe ich ebenfalls und nur in Verbindung mit einer Innensanierung aus

 

 

Meine Arbeitsverfahren umfassen die abrassive und chemische Bearbeitung der Tankinnenflächen mit abschliessendem, temporärem Korrosionsschutz ...

... durch chemisches Erzeugen einer korrosionshemmenden Konversionsschicht (vgl. Passivierung) .

 

Mehr über die Konversionsschicht und andere Korrosionsschutzvarianten erfahren Sie hier:   mehr..  

 







Preise / Bearbeitungszeiten
 
Grundpreise Tankinnensanierung
Gültiig seit 01.04.2017, incl. jew. gültiger MwSt. und Material
Tank Volumen Grundpreis
       
Motorrad bis 10 Liter Euro 150,00
Motorrad 10,01 bis 20 Liter Euro 180,00
Motorrad über 20 Liter Euro 210,00
PKW bis 50 Liter Euro 260,00
PKW 50,01 bis 70 Liter Euro 300,00
PKW 70,01 bis 90 Liter Euro 330,00
PKW 90,01 bis 110 Liter Euro 360,00
       

 

Diese Grundpreise beinhalten alle erforderlichen Arbeitsvorgänge wie Reinigen, Ausschleifen (nur Motorradtanks), Entfetten, Entrosten, einschliesslich Einbrigen einer korrosionshemmenden Konversionsschicht als Korrosionsschutz.

Hinzu kommen noch die Kosten für den Rückversand und etwaige Kosten für weitere Leistungen.

 Zahlungsmöglichkeiten

Wahlweise Nachnahmesendung, Banküberweisung oder Zahlung mit PayPal. Barzahlung bei Abholung.

Ihre Rechnung und Ihren Link zur Auftragsdokumentation erhalten Sie nach Abschluss meiner Arbeiten per e-mail.

Auftragsdokumentation

Als kostenfreien Service erhalten Sie für jeden Ihrer zu bearbeitenden Tanks nach Abschluss meiner Arbeiten meine Auftragsdokumentation per Link in den geschützen Bereich meiner Homepage. Hier können Sie online an Hand von Ergebnisfotos nach jedem erfolgten Bearbeitungsschritt die Innensanierung und Reparatur Ihres Tanks und die erzielten Ergebnisse für ca. 4 Wochen einsehen.

 

 

 

Bearbeitungszeiten

Meine Bearbeitungszeiten variieren je nach Auftragslage zum Zeitpunkt der Anlieferung Ihres Tankes. Alle Tanks werden i.d.R. in der Reihenfolge ihres Einganges bearbeitet.

Bis zu 4 Wochen
Bis zu 2 Monate
Bis zu 3 Monate
Bis zu 4 Monate     image  Stand: 07.07.2021
Bis zu 5 Monate  
Bis zu 6 Monate

 

Hier nach Lage des Pfeils der geschätzte und unverbindliche Stand für Innensanierung ohne zeitlichen Mehraufwand wie Entfernen von Innenbeschichtungen oder Reparaturmaßnahmen, zzgl. Betriebsruhen.

 

Die Rückversandkosten finden Sie   hier...

 

Maximal bearbeitbares Tankvolumen: Ca. 100 Liter

Maximales Tankleergewicht: Ca. 12 Kg.

Dieseltanks, sowie Tanks aus Aluminium, Kunststoff und GFK bearbeite ich leider nicht.

Reparaturen und Dellenbearbeitung ausschließlich in Verbindung mit einer Innensanierung.

 

Preise für weitere Leistungen
Gültiig seit 01.04.2017, incl. jew. gültiger MwSt. und Material
Leistungsart Preise
     
Anlösen und manuelles Ausschaben von Innenbeschichtungen aus Motorradtanks - je nach Aufwand Euro

Euro
60,00
bis
100,00



Anlösen und manuelles Ausschaben verharzter Teerschichten und sonstiger, hartnäckiger und starker Verunreinigungen - je nach Aufwand Euro

Euro
50,00
bis
70,00



Einfüllrohr / Schwallrohr im Einfüllstutzen von Motorradtanks zur Innensanierung kürzen Euro 68,00



Arbeitsöffnung
(öffnen und verlöten mit Dichtigkeitsprüfung)
Vornehmlich bei PKW-Tanks mit Schwallblechen, unzugänglichen Kammern, Kraftstoffberuhigungsbehältern oder nicht restentleerbaren Tanks ohne Öffnung an tiefster Stelle.
Euro 68,00



Mehrkosten für die Bearbeitung von Rahmentanks Euro 60,00



Reparaturbleche anfertigen und verschweissen oder verlöten, je Stunde Euro 68,00



Dellenbearbeitung, Schadstellen auszinnen und verschleifen, je Stunde Euro 68,00



Schweiss- Löt- und Verzinnungsarbeiten, je Stunde Euro 68,00



Demontagepauschale für nicht entfernte Tankgeber, Kraftstoffhähne, Kraftstoffleitungen, Kraftstofffilter etc. Euro 15,00



Mindestansatz für Reparaturen: 1 Arbeitsstunde. Reparaturen und Dellenbearbeitung nur bei Beauftragung einer Innensanierung! Euro 68,00

 

 


PKW- und Motorradtanks mit vorhandener Innenbeschichtung oder Zinkoxydschichten:

PKW- Tanks mit Innenbeschichtungen gleich welcher Art sowie starker Oxydschichten wie z.B. Zinkoxyd, nehme ich zur Innensanierung nicht mehr an. Falls doch, (oft sind z.B. Beschichtungsreste erst nach Arbeitsbeginn oder der Grundreinigung festzustellen) beschränk sich meine Innensanierung auf die grundlegende, bestmögliche Reinigung und Passivierung dieser Tanks. Chemisch und manuell nicht zu entfernende Beschichtungsreste und Zinkoxydreste müssen im Tank verbleiben, da mir das Nassgleitschleifen bei PKW- Tanks auf Grund deren Anatomie, des Gewichtes und den daraus resultierenden physikalischen Gegebenheiten nicht möglich ist.

Die Entfernung von Innenbeschichtungen, gleich welcher Art, aus Motorradtanks - sofern von mir zur Bearbeitung angenommen - kann sich z.B. mit Rücksicht auf den unbeschädigten Erhalt der Außenlackierung neben der normal kalkulierten Bearbeitungszeit u.U. über viele Wochen länger hinziehen, da ich lediglich eine Entlackungsstadion für max. 2 Tanks unterhalte. Ich bitte dies vor Auftragsvergabe zu Berücksichtigen.


Die Aussenlackierung:

Ich bin stets bemüht, die Lackierung Ihres Motorradtankes während der Innensanierung zu schonen und nicht zu beschädigen. Das ist mir in den vergangenen Jahren auch immer gelungen. Dennoch können z.B. im Bereich der Rollschweißnähte am Tankboden trotz entsprechender Lagerung z.B. auf Gummimatten durch das Gewicht in gefüllten Zustand Farbabplatzer entstehen. Für während der Innensanierung und insbesondere der Entfernung von Innenbeschichtungen entstehende Beschädigungen oder Lackverluste an der Außenlackierung ihres Tankes schließe ich daher jegliche Haftung aus.


Tanks aussen Entlacken, Sandstrahlen, Grundieren:

Bitte vergeben Sie derartige Arbeiten vor der Innensanierung an Ihren Betrieb vor Ort. Die Endlackierung Ihres Tanks sollte nach der Innensanierung vorgenommen werden.
Tankbehälter, an denen noch Löt- oder Schweißarbeiten sowie Verchromungsarbeiten vorgenommen werden müssen, sollten ebenfalls erst nach Abschluss dieser Arbeiten innen saniert werden.


Der Versand Ihres Tanks an mich:

Ihren Tank senden Sie bei Interesse bitte ohne Anbauteile und Tankverschluss gut verpackt, gepolstert (z.B. Umzugskartons aus dem Baumarkt) und frankiert als Paket z.B. mit Hermes oder Deutscher Post / DHL an:

Witti Tanksanierung, Schweinfurter Strasse 26, D-97517 Rannungen.

Legen Sie bitte ein einfaches Begleitschreiben mit Ihren Kontaktdaten (Name, Adresse, Tel.-Nr.) einschl. E-Mailadresse bei.

Den Eingang Ihres Tanks, die Auftragsbestätigung und Ihren Link zur Auftragsdokumentation werde ich Ihnen dann per e-mail nach erster Begutachtung mitteilen. Bedingt durch meine ständig hohe Auftragslage und ständig voller Lagerregale behalte ich mir vor, Ihre angekommene Sendung zunächst über Wochen in ihrer noch verschlossenen Versandverpackung sicher zu lagern, bis ich Ihren Tank auspacken, begutachten und fachgerecht lagern kann.



Ich freue mich über Ihren Auftrag und bin bemüht, auch Ihren Kraftstoffbehälter Innen wieder mit neuem Glanz und Schutz zu versehen.
Für Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir oder wählen Sie Tel.: 0151 2180 5450.




Meine Arbeitsergebnisse

 

Motorradtanks

PKW- Tanks

Reparaturen



Tankinnensanierung bei Witti Tanksanierung

 

Das Ziel einer Tankinnensanierung

Das Wesen und der Hauptzweck der Tankinnensanierung liegt vornehmlich in der Reinigung und Entrostung der Tankinnenflächen und aller verbauten Bestandteile im Inneren.

Ziel ist es, für den Kraftstoff wieder ein sauberes Vorratsbehältnis, frei von Korrosion, Verunreinigungen und Fremdstoffen, zur Abgabe an die Kraftstoffleitungen, Kraftstoffpumpe, Vergaser oder das Einspritzsystem herzustellen.

Dies wird im wesentlichen schon im ersten Stadium der Tankinnensanierung durch chemische Reinigungsprozesse und/oder durch Ausschleifen des Tankinneren im Gleitschleifverfahren erreicht.

 

Bis auf zurückgebliebene, durch vormalige Korrosion entstandene Poren ist das Tankinnere danach wieder weitgehend metallisch blank und so zunächst beinahe der Auslieferungszustand in einem Tank wieder hergestellt. In diesem Stadium wäre er grundsätzlich wieder zufriedenstellend einsatzbereit.

Im nächsten Bearbeitungsschritt wird das Tankinnere zunächst nochmals einer chemischen Entrostungsbehandlung unterzogen, um evtl. noch vorhandene Korrosionsrückstände im Bereich der Rollnähte, im Inneren mancher Kraftstoff- und Entlüftungsleitungen und anderen, schwer zugänglichen Bereichen zu entfernen. Ein Tank ist im Inneren nach diesen Behandlungen zu etwa 99 % frei von Korrosion und Verunreinigungen.

Ziel erreicht.

 

Abschliessender Korrosionsschutz

Ab diesem Stadium ist darüber nachzudenken, wie das Tankinnere temporär vor erneuter Korrosion geschützt werden kann. Übliche Verfahren für Tankbehälter sind heutzutage das Passivieren des Tankinneren mit Ausbilden einer Konversionsschicht und / oder das Abdecken oder Beschichten der Tankinnenflächen.

 

Passivieren / korrosionshemmende Konversionsschicht:

Passivität liegt dann vor, wenn sich ein Metall in einer die Korrosion fördernden Umgebung nicht oder nur langsam auflöst, da es über eine schützende Oxidschicht verfügt. Diese Oxidschicht oder Konversionsschicht besteht i.d.R. aus Eisen(II)-oxid oder Eisen(III)-oxid, wird chemisch erzeugt und ist etwa 3 - 5 nm dick.

Die Dauer der Schutzwirkung ist von vielen Faktoren wie z.B. der Umgebung, der Metall- Legierung oder dem Kontakt mit Elektrolyten abhängig und kann auch wissenschaftlich nicht in fester Zeitspanne bestimmt werden.

 

Abdecken / Beschichten:

Ein häufig angewandter Schutz von Metallen vor Korrosion ist das Abdecken, z.B. mit Lacken - oder wie in unserem Fall - mit 2K-Epoxydharz-Beschichtung, wodurch sie von ihrer Umwelt abgeschirmt werden. Auch diese Deckschichten stellen keinen ausreichenden Schutz dar, da sie nicht mechanisch stabil sind, kleine Defekte aufweisen können und keine langfristige Barriere für Elektrolyte, Wasser, Sauerstoff und z.B. Ethanol in Konzentrationen über etwa 30 % darstellen.

 

Weitere Schutzmassnahmen von Metallen vor Korrosion sind das Abdecken z.B. durch Zink, Zinn oder Blei, die aber heutzutage in der Tanksanierung keine Anwendung finden.

Alle Verfahren zum Korrosionsschutz haben in einem Kraftstofftank Vor- und Nachteile und sind in jedem Fall als temporärer Schutz zu sehen. Wie wir wissen, kann Korrosion an Eisen und niedrig legierten Stählen / Blechen nicht dauerhaft verhindert - sondern allenfalls so lange als möglich verzögert werden.

Und dafür arbeiten ich mit großer Sorgfalt.

(Alle 4 Beispielfotos aus dem selben Tank einer MZ TS 250, Bj. 1980)

 


 

Das Entfernen von Innenbeschichtungen aus Motorradtanks

Nachträglich und laienhaft mit einer Innenbeschichtung versehene Motorradtanks nehme ich zur Innensanierung wegen der hohen zeit- und kostenbehafteten Problematik bei deren Entfernung nur nach vorheriger, ausführlicher Rücksprache mit meinem Kunden, dem Hinweis auf entstehende Mehrkosten und Begutachtung des jeweiligen Tanks an.

Ich freue ich mich auf Ihre Anfragen und ein Gespräch zu dieser Problematik und nehme einen solchen Auftrag (ausschliesslich Motorradtank) ausschließlich zu meinen zeitlichen Bedingungen an, um neue Entlackungsmittel und überdachte Arbeitsverfahren bei der Entfernung solcher Innenbeschichtungen - vielleicht gerade aus Ihrem Tank - zu erproben.

Wegen des hohen Risikos für meine Gesundheit beim Umgang mit den diversen Entlackungsmitteln, der Kostenproblematik bei deren Entsorgung und des betriebswirtschtlichen Aufwandes unterhalte ich in meiner Werkstatt auch nur eine Entlackungsstation, auf der ich über eine Einwirkzeit von Wochen maximal 2 Motorradtanks gleichzeitig bearbeiten kann. Die Tanks werden i.d.R. in der Reihenfolge Ihres Eingangs bearbeitet, was schon mal zu Wartezeiten von Monaten führen kann.

Ich kann meinem Kunden vor- und auch während der Bearbeitung eines bereits nachträglich, oft auch laienhaft Beschichteten Motorradtanks z.B. keine für ihn und mich verlässliche Aussage zu einem Fertigstellungstermin meiner Arbeiten nennen, weil ich mich auf die Aussagen mancher Kunden im Bezug auf das, was sie mir in ihrem Tank befindlich schildern, i.d.R. nicht verlassen kann.

Ob Angaben wie rote Rostschutzfarbe, roter Heizkörperlack, rote Epoxydharzbeschichtung ein- oder zweikomponentig, ob spezielle, am Markt erhältliche, z.T. hoch chemikalienbeständige, rote Tankinnenbeschichtungen einschlägiger Tanksanierungsfirmen oder Hersteller, oder die originalen, roten Werksbeschichtungen früherer Jahre von BMW:

All diese Produkte sehen in einem Tank nach einiger Zeit unter Kraftstoffeinwirkung zunächst gleich oder ähnlich aus. Deren Entfernbarkeit aus einem Motorradtank ist aber entscheidend von der jeweiligen chemischen Zusammensetzung, der jeweils eingebrachten Schichtstärke, der schon im Tank zurückliegenden Zeitspanne unter Kraftstoffeinwirkung und entscheidend von der Anatomie des jeweiligen Tankes abhängig.

Ein Schluss auf das jeweilige, als Innenbeschichtung in solchen Tanks eingebrachte Produkt kann erst nach ausführlicher Behandlung mit entsprechenden Entlackungsmitteln und deren Wirkung gezogen werden. Erschwerend sei noch erwähnt, dass die Hersteller dieser Produkte deren chemische Zusammensetzung alle paar Jahre verändern.

Ein Beispiel:
Entlackungsmittel, die z.B. in einem Tank einer BMW R80 bis zu einem bestimmten Baujahr auf die originale Innenbeschichtung wirken, zeigten sich in einem Tank einer BMW R80 ab einem bestimmten, späteren Baujahr nahezu wirkungslos.Diese Beschichtungen sind mit den z.Zt. am Markt erhältlichen Entlackungsmitteln in einem angemessenen Zeitraum oft nicht zu durchdringen. Die Oberflächen werden immer nur wenige 10tel Millimeter angelöst, die dann im Naßgleitschleifverfahren abgeschliffen werden können.

Je nach eingebrachter Schichtstärke müssen diese Vorgänge entsprechend oft, unter für mich hohem Zeit- und Kostenaufwand, wiederholt werden.Selbst professionelle Entlackungsunternehmen, an die ich in Absprache mit meinem jeweiligen Kunden früher derart beschichtete Tanks versuchsweise zur Entlackung eingesandt habe, konnten diese Beschichtungen nicht Restlos aus dem Tankinneren entfernen. Noch im Tank verbliebene, fest anhaftende Reste solcher Innenbeschichtungen mussten von mir dann noch nachbearbeitet und - wenn möglich - z.T manuell entfernt werden. Zudem wird der Tank dort jeweils unter Verlust der Außenlackierung in entsprechenden Laugen - und Säurebädern behandelt.

Noch vor ein paar Jahren war diese Problematik fast unbekannt. Erst mit dem Verbot bestimmter Substanzen wie z.B. erbgutschädigenden Weichmachern in Entlackungsmitteln durch unsere Gesetzgebung wurde diese Thematik akut.

Zum Vergleich:
Eine originale, beschädigte Werksbeschichtung z.B. in einem BMW R80 Tank, handelsübliche, im Baumarkt erhältliche Rostschutzfarbe, oder Heizkörperlack o.Ä. sind bereits nach einem Entlackungs- und Schleifvorgang inklusive evtl. vorher vorhandener Korrosionspickel und diversen Ablagerungen i.d.R. Rückstandsfrei entfernt und der Tank ist im Inneren wieder metallisch blank. Die komplette Innensanierung incl. Einbringen einer korrosionshemmenden Konversionsschicht ist in einem solchen Tank in wenigen Tagen abgeschlossen.

Bei der Bearbeitung solcher Tanks entsteht mir ein erheblicher Zeit- und Kostenaufwand, den ich meinem Kunden nicht plausibel und voll in Rechnung stellen kann. Ich behandle diese Arbeiten immer noch als persönliche Herausforderung und berechne für das Entlacken und Entfernen solcher Innenbeschichtungen lediglich aufwandsabhängige, pauschale Mehrkosten von Euro 60,00 bis Euro 100,00 für z.B. einen Motorradtank.

Ich erlaube mir deshalb, solche Motorradtanks - wenn ich sie zur Innensanierung annehme - im Sinne eines zufriedenstellenden Arbeitsergebnisses über einen längeren Zeitraum - evtl. über Monate hinweg - zu meinen zeitlichen Bedingungen zu bearbeiten.

Insbesondere mit peinlicher Rücksicht auf die Unversehrtheit des Tanks und seiner Außenlackierung arbeite ich dabei in Ruhe, meist außerhalb meines üblichen, hektischen Tagesgeschäfts. Sicher kann man sich vorstellen, was auch nur ein Tropfen eines aggressiven Entlackungsmittels auf der Außenlackierung eines Tankes anrichten kann ... .

Bisher habe ich bei meinen Arbeiten zur Entfernung solcher Innenbeschichtung nie einen Tank beschädigt. Dennoch übernehme ich beim Umgang mit Entlackungsmitteln ausdrücklich keine Haftung für während solcher Bearbeitung entstandener Schäden am Tank und der Lackierung. Wie lange die Bearbeitung eines derart beschichteten Tanks dauert, steht also bei Auftragsvergabe oder Auftragsannahme nicht fest.

Die Bearbeitungsdauer ist aber meinen Kunden bisher nie wichtig gewesen. Auch wenn sie schon mal Monate in Anspruch nahm. Sie waren bisher immer froh, dass ich mich ihrer Tanks überhaupt angenommen- und die teilweise verunglückten, beschädigten oder mit Schichtstärken von z.T. bis zu 30 mm (!) am Tankboden ausgehärteten Innenbeschichtungen mit gutem Erfolg wieder Restlos entfernt habe.

Walter Witti, Witti Tanksanierung








Epoxydharzbeschichtung oder Konversionsschicht ?

Keine Wahl ...

Nicht jeder PKW- oder Motorradtank kann oder sollte auf Grund seiner Anatomie oder der in seinem Inneren verbauten Teile wie z.B. geschlossenen Kraftstoffberuhigungsbehältern oder mit diversen Ventilen versehene Entlüftungs- oder Druckausgleichsbehälter problemlos mit einer 2K-Epoxydharz-Innenbeschichtung versehen werden.

So ist z.B. bei manchen PKW- Tanks mit Kraftstoffberuhigungsbehältern, die mit nur minimalen Einlaufbohrungen versehen sind, während dem Einbringen der Innenbeschichtung mit einem ungenügenden Ablaufen des Überschusses aus dem Beruhigungsbehälter in den Tankkörper und mit einem Verkleben der oft nur 5 mm starken Kraftstoffeintrittsöffnungen während der Aushärtung der Beschichtung zu rechnen.

Dieser Vorgang kann im Inneren eines Behälters, der in einem Behälter sitzt, nicht zufriedenstellend kontrolliert und verhindert werden.

Bei derartigen Tankbehältern ist das Einbringen einer korrosionshemmenden Konversionsschicht als temporärer Korrosionsschutz ratsam und angezeigt.

Auf vielfachen Wunsch meiner Kundschaft im Fachbereich Restauration von Oldtimerfahrzeugen werden PKW- Tanks von mir seit Jahren grundsätzlich nur noch mit einer korrosionshemmenden Konversionsschicht als temporärem Korrosionsschutz versehen.

 

Die Qual der Wahl ...

2K-Epoxydharz-Innenbeschichtung oder korrosionshemmende Konversionsschicht als abschließende Konservierungsmassnahme in Motorradtanks ?

 

Die heutzutage am Markt zu beziehenden 2K-Epoxydharz-Innenbeschichtungen sind sehr hoch chemikalienbeständig und bieten bei fachgerechter Ausführung der Vorarbeiten und fachgerechter, einlagiger Verarbeitung im Inneren eines Kraftstofftanks über Jahre einen ausreichenden, temporären Schutz vor erneuter Korrosion.

Ob originale Werksbeschichtung, ob vom Kunden im Zuge einer selbst durchgeführten Tankinnensanierung nachträglich eingebrachte Innenbeschichtung oder im Zuge einer professionellen Tanksanierung eingebrachte 2K-Epoxydharz-Innenbeschichtung:

Im Falle einer Reparatur, Modifikation oder Beschädigung des Tanks werden derartige Innenbeschichtungen beschädigt. Und insbesondere bei einsetzendem Verbrauch verschließen gelöste Beschichtungsfragmente die Kraftstofffilter und lagern sich im Kraftstoffsystem, den Vergasern oder der Einspritzanlage ab.

Diese 2K- Innenbeschichtungen können dann aus manchen Kraftstofftanks gar nicht, aus anderen nur unter hohem Zeit- und Kostenaufwand oder bei Verlust der Aussenlackierung restlos wieder entfernt werden.

 

Volle Kontrolle ...

Hier zeigen sich die Vorteile der korrosionshemmenden Konversionsschicht / Passivierung:

Im Falle einer Reparatur, Modifikation oder Beschädigung des Tanks müssen Reste nicht entfernt werden. Der Kraftstofftank kann kostengünstig und unkompliziert nach einer chemischen Entrostung unmittelbar wieder mit einer neuen Konversionsschicht versehen werden. Zudem sind die Tankinnenflächen jederzeit zur Kontrolle sichtbar und werden nicht abgedeckt und verborgen.

Bei nach Jahrzehnten einsetzendem Verbrauch wird das Kraftstoffsystem dadurch nicht in Mitleidenschaft gezogen und die verbrauchte Konversionsschicht kann mit einer einfachen Säuerebehandlung wieder neu hergestellt werden.

So verlangten in der Vergangenheit viele meiner Kunden, auch ihre wertvollen Motorradtanks mit Blick in die Zukunft generell nicht mehr mit einer 2K-Epoxydharz-Innenbeschichtung versehen zu lassen.

Daher werden auch Motorradtanks von mir seit Jahren grundsätzlich und ausschließlich mit einer korrosionshemmenden Konversionsschicht als temporärem Korrosionsschutz versehen.

 


 

Entfernen starker Verunreinigungen und Verharzungen aus Motorradtanks

Über das normale Maß hinausgehende Verunreinigungen wie z.B. ausgehärtete Teer- und Harzschichten in Motorradtanks müssen mit hohem zeitlichen Aufwand mehrfach angelöst und zunächst vor dem Nassgleitschleifen manuell ausgeschabt werden.

Für diese gesonderten Reinigungsprozeße berechne ich je nach Aufwand Mehrkosten in Höhe von Euro 50,00 bis Euro 70,00.

Hier erfahren Sie  mehr ...